Tod

Tod: Verwaltungsangelegenheiten

Der Verlust eines geliebten Menschen ist eine schwierige und schmerzhafte Erfahrung. In dieser schwierigen Zeit müssen wir eine Menge Verwaltungsarbeit leisten, um alle Angelegenheiten des Verstorbenen zu regeln.

Was soll ich im Falle des Todes eines geliebten Menschen tun?

Der Todesfall muss unverzüglich dem Standesamt oder dem Bestattungsamt des Wohn- und Sterbeortes gemeldet werden.

Kontakt Formular

Welche Unterlagen benötige ich?

– eine ärztliche Bescheinigung über den Tod und gegebenenfalls eine Todesanzeige des Krankenhauses oder der Heimverwaltung
– Familienbroschüre
– Personalausweis oder vergleichbare Ausweispapiere
– für Ausländer: Niederlassungs- oder Aufenthaltserlaubnis

Der Todesfall wird auch dem örtlichen Finanzamt gemeldet. Es wird ein Steuerinventar der Vermögenswerte erstellt. Erst dann können die Hinterbliebenen über das Vermögen verfügen.

Personen und Institutionen, die über den Todesfall zu informieren sind:
– Der Arbeitgeber des Verstorbenen sollte so schnell wie möglich über den Todesfall informiert werden. Er informiert dann die Unfallversicherung und in der Regel auch die Rentenkasse. Auch der Tod der versicherten Person muss der AHV gemeldet werden.
– der Beherberger
– das zuständige Konsulat
– Bank- und Postkonten (es ist ratsam, Daueraufträge zu kündigen und bestehende Vollmachten zu überprüfen)
– Krankenkasse
– Unfallversicherung
– Lebensversicherung
AHV, BVG und Lebensversicherung

Wenn Sie Anspruch auf eine Hinterbliebenenrente haben, wenden Sie sich so bald wie möglich an die AHV-Stelle des Wohnkantons des Verstorbenen. Sie werden Ihnen ein Antragsformular zusenden. Hat die verstorbene Person bereits eine Rente erhalten, wird diese von der Ausgleichskasse gestrichen oder neu berechnet. Gleiches gilt für die 2. und 3. Säule. Wenden Sie sich im Todesfall an die betreffende Versicherung und fordern Sie die Unterlagen an, die es Ihnen ermöglichen, das Kapital oder die Rente zu erhalten.